Was ist CARE4CARDIO®?

CARE4CARDIO® von HCSG

Telecoaching- und Telemonitoring-Dienste für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHI)

Häufig halten Patienten mit CHI ihre Symptome fälschlicherweise für eine alterstypische Erscheinung. Diese Symptome können jedoch auf eine drohende Dekompensation hinweisen. Wenn nicht eine rechtzeitige und angemessene Behandlung erfolgt, kann eine Dekompensation zu einer Krankenhauseinweisung führen, oft als Notfall in eine Intensivstation.

Telecoaching

CARE4CARDIO® schult und betreut Patienten individuell, damit sie ihre Symptome richtig und zeitgerecht identifizieren und ihre Verhaltensweisen mit begleitender Beratung erfolgreich ändern können.

Wie wir Patienten schulen

Telemonitoring

CARE4CARDIO® überwacht täglich die Symptome, die bei CHF entscheidend sind. Wenn sich der Zustand nicht bessert, wird dem Patienten empfohlen, seinen Arzt aufzusuchen.

Wie es funktioniert

Vorteile

CARE4CARDIO® basiert auf den aktuellsten medizinisch-wissenschaftlichen Leitlinien. Es wurde von führenden Experten auf den Gebieten Herzinsuffizienz, Telecoaching und Telemonitoring entwickelt. Diese Programme haben nachweislich Mortalität, Krankenhausaufenthalte sowie Kosten im Gesundheitswesen reduziert und gleichzeitig die Lebensqualität verbessert.

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CARE4CARDIO® hilft, Krankenhausaufenthalte rechtzeitig zu vermeiden - zuhause leben statt im Krankenhaus liegen

Das CARE4CARDIO® Video

Telecoaching

 

Telecoaching

CARE4CARDIO® hilft, im Lauf des Lebens erworbene Verhaltensweisen zu durchbrechen.

CARE4CARDIO® schult und betreut Patienten individuell, damit sie ihre Symptome richtig und zeitgerecht identifizieren und ihr Verhalten mit begleitender Beratung erfolgreich ändern können.

 

Nützliche Hinweise

CARE4CARDIO® versorgt Patienten mit einfachen und nützlichen Hinweisen für ihren Alltag.

Die CARE4CARDIO®-Betreuung durch Krankenschwestern beschränkt sich nicht auf Schulung und Beratung. Sie bietet darüber hinaus kontinuierliches Coaching zur Umsetzung von Veränderungen, indem sie Ziele in kleine und erreichbare Schritte unterteilt.

Mit dem Durst fertigwerden

Wenn CHI-Patienten Schwierigkeiten haben, die verordnete Trinkmengenrestriktion bei Hitze einzuhalten, lernen Sie beispielsweise das Durstgefühl durch die Beschränkung auf Eiswürfel zu kontrollieren.

Salz und Ernährung

CHI-Patienten sollten beispielsweise Salz beim Kochen reduzieren. Es wird vorgeschlagen, stattdessen Kräuter oder Gewürze zu verwenden, um dem Essen Geschmack zu verleihen.

Körperliche Betätigung

Ein gewisses Mass an körperlicher Betätigung ist für CHI-Patienten von Vorteil. Sie werden dazu angehalten, die notwendigen Änderungen in kleinen und erreichbaren Schritten zu bewältigen.

Therapietreue

Die vom Arzt verordneten Medikamente müssen regelmässig und unabhängig von Belastungen genommen werden. Die Verwendung eines Tablettendosierers kann hilfreich sein.

Beispiel

Flüssigkeitszufuhr

 

Patienten haben ihr ganzes Leben lang gelernt, dass sie viel trinken müssen, weil dies gut für ihre Nieren ist.

Dies trifft zwar generell zu, CHI-Patienten müssen aber oft ihre tägliche Flüssigkeitsaufnahme auf eine von ihrem Arzt festgelegte Höchstmenge beschränken. Die geschwächte Funktionsfähigkeit ihres Herzens ist nicht in der Lage, grössere Volumen zu bewältigen.

Wenn diese Patienten ihre individuell festgelegte Höchstmenge überschreiten, kann sich Wasser im Körper ansammeln, beispielsweise in den Fussgelenken oder auch in den Lungen, was dann zu Atemschwierigkeiten führt. Der daraus resultierende Husten kann wiederum falsch interpretiert werden, in diesem Fall als Zeichen einer Erkältung.

 

Im Lauf des Lebens erworbenes Verhalten ändern

Mit der Unterstützung speziell ausgebildeter Krankenschwestern lernen Patienten, dass jegliche Flüssigkeitszufuhr - nicht nur Wasser und Kaffee, sondern auch Flüssigkeit in Obst und Gemüse - auf ihre tägliche Trinkmengenbegrenzung angerechnet wird.

Sie erhalten ausserdem praktische Hinweise und Ratschläge, beispielsweise, ihre Flüssigkeitsaufnahme auf Eiswürfel zu beschränken, wenn sie das Gefühl haben, die Trinkmengenrestriktionen bei grosser Hitze nicht einhalten zu können.

 
 
 

Der Patient im Mittelpunkt

Den Patienten lenken - der individuelle Ansatz von CARE4CARDIO®

Unter Anleitung der einzigartigen CARE4CARDIO®-Software berücksichtigen Krankenschwestern die spezielle Situation jedes einzelnen Patienten und erlangen so ein umfassendes Verständnis der medizinischen wie auch sozialen Bedingungen, denen sich der Patient gegenübersieht.

Anstatt sich ausschliesslich auf die individuelle Beurteilung einer einzelnen Krankenschwester zu verlassen, verfolgt CARE4CARDIO® zusätzlich einen algorithmischen Ansatz, um alle verschiedenen Faktoren zu berücksichtigen, die für die Beziehungen zu dem Patienten relevant sind.
Näheres
 

Medizinische Situation

CHI ist keine eigenständige Krankheit, sondern meistens das Ergebnis verschiedener Umstände und eines bestimmten Lebensstils, wie Rauchen und Bewegungsmangel. Hierdurch können Probleme wie Bluthochdruck oder andere Begleiterkrankungen verursacht werden, die schliesslich zu CHI führen. Aus diesem Grund deckt die Betreuung durch CARE4CARDIO® auch die Begleiterkrankungen ab und nimmt die Grundprobleme in Angriff, die die grösste Herausforderung für den Patienten zum jeweiligen Zeitpunkt darstellen.

 

Soziale Situation

Das Verständnis der sozialen Situation des Patienten ist ebenso wichtig; Krankenschwestern müssen berücksichtigen, ob Patienten alleine leben und beispielsweise auch, wer dem Patienten die Mahlzeiten zubereitet, wenn es um Ernährung geht.

 

Lernstil

Patienten verarbeiten Informationen und bewältigen Änderungen auf höchst unterschiedliche Weise. Krankenschwestern betreuen Akademiker mit hohem Bildungsniveau wie auch bildungsfernere Patienten. Die Herausforderung besteht darin, individuelle Lernstile zu verstehen und das Schulungsniveau und Coaching entsprechend anzupassen.

 

Psychosoziale Stratifizierung

Patienten erhalten ausserdem einen umfangreichen Ordner, der alle Aspekte ihrer Erkrankung behandelt. Während manche Patienten vor ihrer nächsten Coaching-Sitzung mit der Krankenschwester den ganzen Ordner durchgelesen haben, werden andere erfolgreich an dem Programm teilnehmen, ohne jemals einen Blick auf das Schulungsmaterial geworfen zu haben. Mehr noch, viele Patienten finden es zunehmend schwierig, sich Informationen zu merken.

 

Kommunikationstyp

Aus diesem Grund wenden Krankenschwestern für jeden Patienten einen individuell festgelegten Kommunikationsstil an. So erhalten beispielsweise Patienten mit einer positiven Reaktion auf die Schulung fortwährend neue Informationen zu ihrer Erkrankung, während Patienten, die besser auf einfache Anweisungen ansprechen, mit entsprechenden Verhaltensregeln angewiesen werden.

 

Der Patient bleibt in allen Phasen im Mittelpunkt und in Kontrolle.

 

Unterstützende Software

Intelligent und einzigartig - die unterstützende CARE4CARDIO®-Software

Das einzigartige Konzept der CARE4CARDIO®-Software ermöglicht sowohl einen individuellen als auch systematischen Ansatz, der auf den jüngsten medizinisch-wissenschaftlichen Leitlinien beruht.

Individuelle Schulungsunterlagen

Jeder Aspekt der Schulungsunterlagen folgt einer koordinierten Logik. Eine Aufgabe kann nicht erfüllt werden, ohne bestimmte wichtige Themen zu behandeln, während optionale Elemente den Patienten vorbehalten bleiben, die die erforderliche Aufnahmefähigkeit unter Beweis gestellt haben.

Konsistente Terminologie

Der Ablauf der Arbeitsschritte und die Sprache, die die Krankenschwestern verwenden, entsprechen den Schulungsmaterialien. So werden Krankenschwestern beispielsweise geschult (und durch die Software geführt), Begriffe wie „Diuretika“ nicht zu verwenden, wenn die Schulungsunterlagen an gleicher Stelle von „Wassertabletten“ sprechen.

Leitliniengestützt und skalierbar

Der systematische Ansatz der CARE4CARDIO®-Software basiert auf medizinischen Leitlinien und ermöglicht eine skalierbare Lösung, die es erlaubt, auch hohe Patientenzahlen mit stabiler Betreuungsqualität bei unverändert individuellem Ansatz zu versorgen.

ESC-Leitlinien

„Es gibt offenkundig nicht nur eine Art der Telemedizin, und jeder Ansatz muss nach seinen eigenen Vorzügen beurteilt werden.“

*European Society for Cardiology, Mai 2016

Telemonitoring

 

Telemonitoring

CARE4CARDIO® überwacht die Symptome, die bei CHI entscheidend sind.

Als eine Art „Sicherheitsnetz“ zusätzlich zu Aufklärung und Coaching überwacht CARE4CARDIO® die Zeichen und Symptome, die bei CHF entscheidend sind. Wenn sich der Zustand einer Person nicht bessert, wird dem Patienten empfohlen, seinen Arzt aufzusuchen.

So funktioniert es
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überwachung des Gewichts

Ein typischer Morgen beginnt für den Patienten damit, dass er sich auf die CARE4CARDIO®-Waage stellt. Noch im Halbschlaf oder nicht, das Wiegen geht einfach vonstatten, und die Daten werden automatisch auf den Monitor übertragen. Fast alle Patienten haben sich dies zur täglichen Gewohnheit gemacht.

Überwachung von Symptomen

Der Monitor begrüsst den Patienten mit einem freundlichen „Guten Morgen“, unmittelbar nachdem er das Gewicht von der Waage aufgezeichnet hat. Er stellt dem Patienten dann einige Fragen zu seinen Symptomen im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz - die gleichen Fragen, die ein Arzt normalerweise einem Patienten mit CHI stellen würde.

Überwachung von Symptomen

Diese Fragen können ganz einfach mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden, wofür zwei grosse Tasten verwendet werden. Kein Schnickschnack, keine Spielereien - alles ist auf ältere Leute ausgerichtet. Die Datenübertragung beginnt automatisch am Ende dieses Vorgangs, der weniger als eine Minute dauert.

Datenverarbeitung

Die Patientendaten, die vom telemedizinischen Zentrum von CARE4CARDIO® empfangen werden, werden algorithmisch verarbeitet. Basierend auf umfangreicher Erfahrung haben sich Gewichts- und Symptommuster herauskristallisiert, die weit über die herkömmlichen medizinischen Leitlinien hinausgehen. Jede rote Flagge, die auf eine Verschlechterung des Zustands hinweisen könnte, wird an eine erfahrene Krankenschwester weitergeleitet.

Intervention

Krankenschwestern, die speziell für die Handhabung von Alarmen ausgebildet sind, überprüfen die Daten und entscheiden, ob eine Intervention in Form eines Anrufs beim Patienten erforderlich ist. Eine Intervention kann einfach nur darin bestehen, den Patienten an seine routinemässigen Abläufe zu erinnern (z.B. die Einnahme seiner Medikamente), oder aber auch in dringenderen Empfehlungen münden, beispielsweise wenn ein ungeplanter Besuch beim Hausarzt erforderlich wird.

Arzt

Der Patient bleibt in allen Phasen im Mittelpunkt und in Kontrolle: Selbst wenn der Betreuer einen Besuch beim Arzt empfiehlt, entscheidet der Patient, wann er dies tut. Normalerweise wird der Patient zustimmen, dass die Krankenschwester dem Arzt einen kurzen Bericht über den bevorstehenden Besuch und über die beobachteten Symptome gibt.

Mit einer geringfügigen Änderung des Verhaltens oder der Medikamente kann der Patient in seinen Alltag zurückkehren, ohne in das Krankenhaus eingewiesen werden zu müssen.

 
 
 
 

Hardware

Einstecken und einschalten („Plug'n'Play“)

Unsere Geräte werden in echter „Plug'n'Play“-Methode geliefert, was buchstäblich nur das Einstecken in die Steckdose erfordert; alles andere ist individuell vorkonfiguriert.
 

Das CARE4CARDIO®-Zentrum empfängt eine automatische Statusaktualisierung des Geräts, sobald es erfolgreich verbunden ist. Ein engagiertes Team steht zur Verfügung, um Patienten bei allen Problemen hinsichtlich der Vernetzung oder Benutzung der telemetrischen Geräte zu unterstützen.

Vorteile

 

Vorteile

CARE4CARDIO® trägt dazu bei, Patienten einen Krankenhausaufenthalt zu ersparen.

CARE4CARDIO® beruht auf den jüngsten medizinisch-wissenschaftlichen Leitlinien. Es wurde von führenden Experten auf den Gebieten Herzinsuffizienz, Telecoaching und Telemonitoring entwickelt. Deren Programme haben nachweislich Mortalität, Krankenhausaufenthalte sowie Kosten im Gesundheitswesen reduziert und gleichzeitig die Lebensqualität verbessert.

Die Fakten
 

Prävalenz

Herzinsuffizienz ist eine weit verbreitete Erkrankung.

Herzinsuffizienz ist ein Mühlstein um den Hals derer, die persönlich davon betroffen sind, und ausserdem eine erhebliche sozioökonomische Belastung für die globalen Gesundheitssysteme. Als gemeinsame Endstrecke einer Vielzahl von kardiovaskulären Grunderkrankungen wie koronare Herzerkrankung oder Bluthochdruck beträgt ihre Prävalenz ungefähr 2 % der Gesamtpopulation in den Industrieländern. Da die Grunderkrankungen häufiger in einem fortgeschrittenen Alter auftreten, kommt Herzinsuffizienz häufiger bei älteren Menschen vor: Bis zu 10 % der Bürger, die älter als 75 Jahre sind, leiden an Herzinsuffizienz.

 

Klinische Ergebnisse

CARE4CARDIO®

Gesundheitsversorgung bei Herzinsuffizienz über den modernsten Stand der Technik hinaus

Laut der European Society of Cardiology profitieren Patienten mit Herzinsuffizienz von regelmässiger Nachbeobachtung und Überwachung, um die Sicherheit und optimale Dosierung von Medikamenten zu gewährleisten und die Entwicklung von Komplikationen oder Krankheitsprogression festzustellen, die möglicherweise eine Änderung des Behandlungsplans erfordern.

Aus diesem Grund bietet CARE4CARDIO® die Fernüberwachung von Anzeichen und Symptomen von Herzinsuffizienz. Umfassende, strukturierte Unterstützung am Telefon für jeden wichtigen Aspekt des täglichen Lebens ermöglicht ein selbstbestimmtes und selbstverwaltetes Leben, auch wenn dies durch Herzinsuffizienz stark beeinträchtigt ist.
Vorteile im Einzelnen

Krankenhaus-Einweisung

Herzinsuffizienz ist in den meisten Fällen eine unheilbare Erkrankung, und ihr natürlicher Verlauf kennzeichnet sich durch alternierende Phasen scheinbarer Ruhe und unerwarteter, plötzlicher Phasen der Verschlechterung. Letztere führen regelmässig zu einer Krankenhauseinweisung. Sobald der verschlechterte Gesundheitszustand eine Krankenhausaufnahme erfordert, verschlechtert sich die Prognose nicht nur kurz-, sondern auch langfristig. Oft kann der frühere Gesundheitszustand selbst nach einer erfolgreichen Behandlung im Krankenhaus nicht wiederhergestellt werden.

Leider ist es gerade Herzinsuffizienz, die durch eine erschreckend hohe Rate an kurzfristigen Wiederaufnahmen ins Krankenhaus gekennzeichnet ist. Etwa 25 % der Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen wurden, müssen innerhalb von 3 Monaten erneut eingewiesen werden.

Die Situation ist nicht nur ein dramatisches Schicksal für alle Betroffenen, da sie mit einer hohen Mortalitätsrate einhergeht, sie trägt auch zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen bei, die eng mit Herzinsuffizienz verknüpft ist.

 

Eine systematische Prüfung und Metaanalyse der Ergebnisse von strukturierter telefonischer Unterstützung oder Telemonitoring als primäre Komponente des Managements chronischer Herzinsuffizienz bei über 8.000 Patienten, die aus 25 Veröffentlichungen abgeleitet wurden, wurden kürzlich von der renommierten COCHRANE Collaboration durchgeführt (Inglis et al., 2011).

Laut des jüngsten COCHRANE-Studienüberblicks senkten sowohl Telemonitoring als auch strukturierte telefonische Unterstützung das Risiko von herzinsuffizienzbedingten Krankenhausaufnahmen jeweils um 21 % (Risikoquote 0,79 [95 %-Konfidenzintervall 0,67–0,94], P < 0,008) und 23 % (Risikoquote 0,77 [95 %-Konfidenzintervall 0,68–0,87], P = 0,0001).

Lebensqualität

Ein Leitsymptom von Herzinsuffizienz ist der zunehmende Verlust von körperlicher und geistiger Fitness. Die Hauptfolgen dieses stetigen und manchmal unberechenbaren Verfalls der Fitness sind eine wachsende Unfähigkeit, ein selbständiges Leben zu führen bzw. fortschreitende gesellschaftliche Isolation und Ausgrenzung. Herzinsuffizienz hat damit ungeheure Auswirkungen auf die Lebensqualität.

Darüber hinaus ist CHI eng mit psychischen Erkrankungen assoziiert. Die bereits hohe Prävalenz depressiver Störungen bei Patienten, die an einer koronaren Herzkrankheit leiden, steigt weiter um bis zu 25 %, sobald Herzinsuffizienz ins Spiel kommt.

 

Eine systematische Prüfung und Metaanalyse der Ergebnisse von strukturierter telefonischer Unterstützung oder Telemonitoring als primäre Komponente des Managements chronischer Herzinsuffizienz bei über 8.000 Patienten, die aus 25 Veröffentlichungen abgeleitet wurden, wurden kürzlich von der renommierten COCHRANE Collaboration durchgeführt (Inglis et al., 2011).

Laut des jüngsten COCHRANE-Studienüberblicks verbesserten sowohl Telemonitoring als auch strukturierte telefonische Unterstützung die Lebensqualität, senkten Kosten und waren für Patienten akzeptabel.

Drei Telemonitoring-Studien berichteten von Verbesserungen der Lebensqualität in psychischer und physischer Hinsicht. Sechs Studien zu strukturierter telefonischer Unterstützung berichteten von Verbesserungen der Lebensqualität mit signifikanten Verbesserungen in physischer und allgemeiner Hinsicht.

Mortalität

In Deutschland ist Herzinsuffizienz die vierthäufigste Todesursache bei Männern und die dritthäufigste bei Frauen. Die Situation scheint in anderen Industrieländern ähnlich zu sein.

Entgegen allen Erwartungen tritt Krebs dahinter zurück und bei Männern ist nur Lungenkrebs eine häufigere Todesursache als Herzinsuffizienz. Bei Männern wie auch Frauen stehen nur koronare Herzkrankheiten und zerebrovaskuläre Erkrankungen - beide Ausdruck einer generalisierten Arteriosklerose und damit eng mit Herzinsuffizienz verbunden - an erster Stelle noch vor Herzinsuffizienz.

 

Eine systematische Prüfung und Metaanalyse der Ergebnisse von strukturierter telefonischer Unterstützung oder Telemonitoring als primäre Komponente des Managements chronischer Herzinsuffizienz bei über 8.000 Patienten, die aus 25 Veröffentlichungen abgeleitet wurden, wurden kürzlich von der renommierten COCHRANE Collaboration durchgeführt (Inglis et al., 2011).

Laut des jüngsten COCHRANE-Studienüberblicks senkte Telemonitoring das Mortalitätsrisiko um 34 % (Risikoquote 0,66 [95 %-Konfidenzintervall 0,54–0,81], P < 0,0001), und strukturierte telefonische Unterstützung zeigte eine ähnliche, aber nicht signifikante Tendenz (Risikoquote 0,88 [95 %-Konfidenzintervall 0,76–1,01], P = 0,08).

 

Partner

 

Partner

CARE4CARDIO® wird in Kooperation mit Sanitas und CSS durchgeführt.

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